Meine psychoanalytische und holistische Grundhaltung

Philosophie

Psychische Störungen werden ganzheitlich und energetisch betrachtet. Ich helfe Menschen dabei, ihr Selbst zu verstehen und zu entwickeln, eigene Möglichkeiten kennenzulernen und auszubauen und ihr Leben aktiv zu leben.

Mein theoretischer Hintergund beinhaltet tiefenpsychologisch fundierte, bindungstheoretische, entwicklungs-psychologische und v.a. psychoanalytische Konzepte und Methoden. Dabei berücksichtige ich auch die neue Forschung, wie die Hirnforschung und die Psychoneuroimmunologie.

Seelische Krankheit und Gesundheit

Voraussetzung für Wohlbefinden und schöpferische Kreativität ist u.a. Gemeinschaftsgefühl und die Freiheit im Denken und Fühlen. Unsere Gedanken und Gefühle können jedoch eingeschränkt oder unsere Beziehungen eingeengt sein. Dann sind wir in unserem Erleben und Verhalten beschränkt. Im Ernstfall kann uns das krank machen. Unsere Krankmacher sind Angst, Scham und Schuld. Erlebte Frustrationen können auch viel Enttäuschungwut mobilisieren.

Oftmals sind es alte negative Überzeugungen und falsche Glaubenssätze, die uns bestimmte Beschwerden bereiten. Diese Glaubenssysteme hatten beispielsweise in der frühen Kindheit mal ihre erlebte "Gültigkeit". Emotionale Vorstellungen entstehen aus alten Erfahrungen, wie "Ich kann keinem trauen" oder "Ich bin zu gierig/Ich bekomme nie genug/bin nicht liebenswert" oder "Ich bin abhängig und schwach" oder "Für Anerkennung muss ich besonders viel leisten" oder "Ich werde bestraft, wenn ich mich behaupte" oder "Wenn ich mich löse, bin ich böse" oder "Ich werde nur für sexuelle Attraktivität geliebt"... In der Gegenwart sind diese Vorstellungen überholt. Nur weil wir es so gefühlt haben, nicht liebenswert zu sein oder viel leisten zu müssen, stimmt es nicht. Unsere Abwehrsystem hält jedoch leider daran fest, denn es möchte uns vor der gefürchteten Gefahr (z.B. Ablehnung, Verlust, Strafe) schützen. Solange wir diese Erlebensweise nicht verstanden und durchgearbeitet haben, können wir diese nicht auflösen, sondern werden unbewusst Situationen herstellen, die unsere einschränkenden Glaubensweisen wiederholt bestätigen und als real vorkommen lassen (Wiederholungszwang/Selbsterfüllende Prophezeihung). 

Vieles erleben wir nicht zufällig, sondern wir sind beteiligt an der Schaffung unserer "Realität" aufgrung unserer Erlebens- und Sichtweisen. Unzufriedenheit, Hemmungen und Krankheit bieten uns die Chance, Lebensbereiche zu untersuchen. Therapie kann helfen, einschränkende Beziehungen, Emotionen und Situationen zu verstehen und sich davon zu lösen. Allgemeines Therapieziel ist mehr Selbstreflexion und mehr Flexibilität im Erleben und Handeln, womit auch die Symptomatik überflüssig wird.