Psychoanalytische Gruppentherapie

Analytische Gruppentherapie

80 - max. 150 Doppelsitzungen. Derzeit für gesetzlich Versicherte und Selbstzahler.

Es gibt keine Hinweise, dass in irgendeinem Bereich Einzeltherapie systematisch psychotherapeutischen Gruppenbehandlungen überlegen wäre (Tschuschke 2004). Die Gruppe bietet andere technische Möglichkeiten, nutzt spezifische Wirkfaktoren und fördert das Affekterleben. In der analytischen Gruppenpsychotherapie können seelische Konflikte und ihre Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen innerhalb und mit Hilfe der Gruppe geklärt und bearbeitet werden. Wie im Einzel gilt die Regel der freien Assoziation; in der Gruppe erweitert um die freie Kommunikation/ Interaktion: Jedes Gruppenmitglied möge sich in der Gruppe so frei äußern und bewegen, wie es ihm möglich ist.

Therapeutische Wirkfaktoren in der Gruppentherapie (nach Yalom): Hoffnung Einflößen, Universalität des Leidens, Mitteilung von Information, Altruismus, Die korrigierende Rekapitulation der primären Familiengruppe, Die Entwicklung von Techniken des mitmenschlichen Umgangs, Nachahmendes Verhalten, Die Bedeutung der Gruppenkohäsion, Interpersonales Lernen.

Gut geeignet bei: sozialem oder depressivem Rückzugsverhalten. Schüchternheit und Gehemmtheit, Schwierigkeit mit Liebe und Nähe, Aggressivität, Misstrauen und Narzissmus. (weniger gut geeignet: Schwere Zwangs- oder suizidale und präpsychotische Störungen).  

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